UMZUG1

Umzugskosten vergleichen und bis zu 75 % sparen

Hohe Umzugskosten halten viele Personen davon ab, ihren geplanten Umzug auszuführen. Dabei lassen sich die Kosten für die Umzugsfirma ebenso vermindern wie für Renovierungen, das Einrichten einer Halteverbotszone am Umzugstag und andere im Laufe eines Wohnungswechsel anfallenden Ausgaben.

Wie viel darf aber die Umzugsfirma kosten? Wie kannst du selbst einschätzen, welche Ausgaben beispielsweise für ein Umzugsunternehmen und einen Umzugsservice einzubeziehen sind? Welche Erfahrungen anderer Personen lassen sich auf deine eigene Situation übertragen? Ist es besser, eine Umzugsfirma zu buchen oder den Umzug einschließlich Schönheitsreparaturen und Renovierungsarbeiten in Eigenregie zu organisieren?

Im folgenden Ratgeber stellen wir dir daher die besten Umzugstipps vor, mit denen sich Umzugskosten verringern lassen. Erfahre, wie du Preise abschätzen und vergleichen, welche Umzugskosten du reduzieren oder ganz vermeiden kannst und woran du denken solltest, um zumindest einen Teil deiner Kosten beim Finanzamt absetzen zu können.

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So verschieden die Leistungen und der Umzugsservice der Umzugsunternehmen sind, so unterschiedlich fallen mitunter beim Umzug die Kosten der Umzugsfirmen aus, die in Rechnung gestellt werden. Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, hilft auf jeden Fall ein direkter Umzugskosten Vergleich der Leistungen und Angebote.

 

Die ungefähre Berechnung der Umzugskosten geht unter anderem von der Wohnfläche, den Personen und der Entfernung zwischen deiner alten und deiner neuen Wohnung aus. Darüber hinaus kommen Kosten für den Transporter und die Löhne der Umzugshelfer hinzu. Folglich können für einen 3-Personen-Haushalt mit einer Wohnfläche von 100 m² (3-4 Zimmer-Wohnung) leicht 2.000,00 Euro und mehr zusammenkommen.

 

Überleg dir deshalb genau, welchen Umzugsservice du benötigst und auf welchen du verzichten kannst, um die Umzugskosten zu reduzieren!

Sofern du beim Umzug nicht selbst mit anpacken willst oder kannst, beauftrage ein Umzugsunternehmen mit der vollständigen Durchführung.

Folgende Leistungen und Services werden bei den Umzugskosten für Umzugsfirmen berechnet:

  • Ein- und Auspacken der Umzugskartons,
  • Miete oder Kauf der Kartons,
  • Demontage und Montage der Möbel,
  • Transport (Spritverbrauch),
  • Entsorgung von Sperrmüll,
  • Reinigung und Entrümpelung,
  • Beantragung und Einrichtung von Halteverbotszonen.

Den Umzug selbst durchzuführen, stellt für viele Menschen eine vermeintlich günstige Alternative dar. Doch Vorsicht! Auch bei einem selbst organisierten Umzug sind Kosten zu berücksichtigen, die über die Miete für den Umzugswagen hinausgehen.

 

Plane daher bei den Umzugskosten folgendes ein:

  • Miete sowie Kosten für Versicherung und Sprit des Transporters;
  • Kosten für Umzugskartons und andere Materialien;
  • Gebühren für das Ausleihen von Werkzeug und Transporthilfsmitteln;
  • Gebühren für die Beantragung von Halteverbotszonen;
  • Ausgaben für die Verpflegung von Umzugshelfern.

Führst du den Umzug selbst durch, besteht keine Transportversicherung und keine Versicherung bei Schäden im Treppenhaus oder in der Mietwohnung, was im Ernstfall teuer werden kann. Auch kannst du in der Steuererklärung keine Ausgaben geltend machen. Es empfiehlt sich deshalb den Punkt „Steuer“ in deine Vorüberlegungen mit einzubeziehen.

 

Vier Nachteile eines Umzugs in Eigenregie

  1. Bei größeren Umzügen ist die Ersparnis eher gering.
  2. Du musst alles selbst organisieren.
  3. Hohes Risiko, da Transportversicherung entfällt.
  4. Möglichkeit,  Umzugskosten steuerlich geltend zu machen, entfällt.

Umzugskosten, die dir entstehen, wenn du eine Umzugsfirma beauftragst, sind zwar nur ein Teil dessen, dennoch lassen sich diese mit unserem Umzugskostenvergleich deutlich vermindern. Hinzurechnen musst du allerdings weitere indirekt entstehende Kosten.

Damit du den Überblick über die anstehenden Umzugskosten nicht verlierst, stellen wir dir auf Umzug1.de nützliche Checklisten zur Verfügung.

Umzugskosten für Anmietung

Maklergebühren musst du als Mieter nur noch übernehmen, wenn du die Leistungen selbst bestellt hast. Gestattet ist es dagegen weiterhin, dass der Vermieter eine Mietkaution verlangt. In vielen Fällen reicht auch eine Bürgschaft. Ungeachtet dessen besteht der Eigentümer auf Zahlung einer Kaution, achte darauf, dass er diese auf ein Mietkautionskonto überweist. Letztendlich bringt dir das heute zwar wenig Nutzen, sichert aber, dass deine Kaution bei einer Insolvenz deines Vermieters nicht verloren geht.

Renovierungskosten

Als Mieter bist du verpflichtet, die bisherige Wohnung so zu hinterlassen, dass sie direkt weitervermietet werden kann. Wurden Decken und Wände kürzlich weiß gestrichen und weisen keine Flecken oder Bohrlöcher auf, kann eine Renovierung beim Auszug jedoch entfallen. Überdies musst du auch nicht wegen leichter Gebrauchsspuren das vom Vermieter verlegte Laminat austauschen. Einbauten, die du selbst vorgenommen hast, musst du aber entfernen. Die Kosten für den Ausbau kannst du einsparen, wenn du einen Nachmieter findest, der die Wohnung mitsamt Einbauten übernimmt – und der dies im Übergabeprotokoll offiziell unterzeichnet.

Kosten für An- und Ummeldungen

Nach einem Umzug bist du verpflichtet, dich offiziell umzumelden. Erledigst du dies in der Frist, ist die Ummeldung zumeist kostenfrei, nur in einigen wenigen Kommunen wird eine geringe Gebühr erhoben.

Fahrt- oder Portokosten sparst du überdies ein, wenn du dich bei Banken, Versicherungen und Behörden online ummeldest. Erhälst du häufig Postsendungen, kannst du einen kostenpflichtigen Nachsendeantrag stellen. Wählst du die kürzeste Laufzeit, bleiben deine Kosten überschaubar und du hast dennoch genug Zeit, alle wichtigen Stellen über deine neue Adresse zu informieren.

Empfehlung:
Lade dir unsere kostenlose Umzugscheckliste herunter und beachte bei jedem Punkt, ob und wie du Umzugskosten einsparen kannst.

Hast du festgelegt, welches Umzugsunternehmen du in Anspruch nehmen willst, geht es daran, für die Umzugskosten einen Vergleich durchzuführen. Scheue dich nicht davor, kostenfrei die Angebote unterschiedlicher Umzugsfirmen anzufordern.

Die Angebote unserer Partner helfen dir dabei, den passenden Umzugsservice mit den geringsten Kosten zu finden.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Umzugsfirmen vergleichen

Bei einem Vergleich der Umzugskosten solltest du darauf achten, welche Leistungen in welchem Umfang im Endpreis enthalten sind. Neben den Arbeiterlöhnen und den Transportkosten sind dies z.B. die Versicherungsleistungen. Achte auch darauf, ob Umzugskartons und Verpackungsmaterial im Angebot enthalten sind oder zusätzlich gemietet werden müssen. Hat die Umzugsfirma seinen Sitz in der Nähe deines Wohnortes? Falls nicht – wie berechnet die Umzugsfirma die Kosten für die Anfahrt?

Lohnen kann es sich überdies auch, verschiedene Konditionen und Termine einer Firma zu vergleichen. So sind Umzüge an Sonn- und Feiertagen vergleichsweise teurer als an Werktagen. Bist du in deiner Terminwahl flexibel, kann die Umzugsfirma die Transportrouten idealerweise ohne Leerfahrten planen – und dir dafür einen Rabatt anbieten.

Kostenvoranschlag und Festpreisangebot unterscheiden

Beim Umzugskostenvergleich musst du den Unterschied zwischen einem Kostenvoranschlag und einem Festpreis berücksichtigen. Ein Kostenvoranschlag ist ein relativ unverbindliches Angebot, die Rechnung kann bis zu 20 % davon abweichen.

Anders verhält es sich bei einem Pauschalpreis. Hierbei wird ein verbindlicher Betrag für die Kosten kalkuliert, der dann auch auf der Rechnung nicht überschritten werden darf. Gerade ein Festpreisangebot beruht aber auf detaillierten Angaben deinerseits, damit sich ein für beide Seiten faires Geschäft ergibt.

Tipp:
Bist du dir unsicher, welches Preis-Leistungs-Verhältnis das günstigste für dich ist? Kontaktiere für den Vergleich der Umzugskosten die Umzugsberater unserer Partner.

Je früher du mit der Umzugsplanung beginnst, desto mehr Kosten wirst du beim Umzug einsparen!

 

Verträge rechtzeitig kündigen

Die Kündigungsfrist für deinen Mietvertrag beträgt für Mieter generell 3 Monate. Willst du die Kündigungsfrist verkürzen, bitte deinen Vermieter, einen passenden Nachmieter stellen zu dürfen. Prüfe zudem, welche Verträge du ändern musst, und verwende den Vergleichsrechner, um z.B. den günstigsten Stromanbieter am neuen Wohnort zu finden. Hattest du bisher eine Garage angemietet, die du nun nicht mehr benötigst? Oder wirst du in Zukunft eine Garage haben, was sich beitragsmindernd auf deinen Versicherungstarif auswirkt? Ändern sich Lebensbedingungen, die Einfluss auf deine Beitragszahlungen und Versicherungen haben, z.B. der Wohnort (Haftpflicht) oder die Wohnfläche (Hausrat)?

Denke auch daran, Telefon und Internet rechtzeitig zu kündigen oder umzumelden, damit du nach dem Umzug nicht doppelt für diese Anschlüsse zahlen musst. Anders gesagt: Es lohnt sich für dich in jedem Fall einen unserer Vergleichsrechner auf Umzug1.de zu nutzen um bei Strom und Telefon zusätzliche Kosten zu vermeiden.

Erst entrümpeln, dann packen

Dein Umzug ist die beste Chance, dich von ungenutzten Dingen zu trennen. Um die Kosten beim Umzug auszugleichen, kannst du alles, was noch brauchbar ist, an Gebrauchtwarenläden, in Online-Auktionen oder auf Flohmärkten verkaufen.

Fange direkt nach dem Ausmisten an, einzupacken, was du in den kommenden Wochen nicht dringend benötigst. Hierfür brauchst du Umzugskartons, die du online günstig gebraucht bestellen kannst, bisweilen werden sie auch verschenkt. Eine gute Alternative sind außerdem kostenlose Bananenkisten- frag doch einfach mal deinen Gemüsehändler. Achte darauf, dass alle Säcke und Kartons beschriftet sind, damit du deine wertvolle Zeit beim Umzug nicht mit Suchen verbringst. So landet alles direkt in den richtigen Räumen.

Renovierungsarbeiten und letzte Vorbereitungen

Sprich mit deinem bisherigen Vermieter ab, welche Renovierungsarbeiten wirklich durchzuführen sind. So sparst du dir Kosten für unnötige Schönheitsreparaturen. Es empfiehlt sich darüber hinaus  die neue Wohnung abzumessen – so weißt du, wie viel m³ dir für dein Mobiliar zur Verfügung stehen und vermeidest Fehlkäufe.

Der Vergleich rechnet sich

Bereitest du deinen Umzug gründlich vor, so kannst du auf vielerlei Art die Preise reduzieren. Am wichtigsten ist es hier natürlich die Kosten der Umzugsfirmen zu vergleichen. Denn anders als viele Personen glauben, setzt sich der Endpreis nicht aus einer Reihe addierbarer Fixkosten zusammen.

Für die Umzugsfirma ist z.B. entscheidend, wann und wohin du umziehen willst, da dies die Umzugsplanung beeinflusst. Wähle deshalb einen Umzugstermin, der von den beliebten (am Monatsanfang oder Monatsende) Terminen abweicht. Denn besteht für die Umzugsfirma durch die von dir gewählte Orts- und Terminwahl die Möglichkeit Leerfahrten zu vermeiden, kannst du bis zu 75 % der Kosten einsparen! Anders ausgedrückt: Es lohnt sich für dich möglichst viele Firmen in den Vergleich einzubeziehen. Und damit das Ganze ohne Stress abläuft, nutze dafür am besten unseren beliebten Umzugsrechner.

Tipp:
Sorge dafür, dass vor dem Umzugstag alles gut verpackt ist und die Elektrogeräte (Kühlschrank abtauen!) ordentlich von der Stromversorgung getrennt sind, damit beim Umzug keine unnötigen Wartezeiten entstehen.

Willst du für deinen Umzug die Umzugskosten schätzen, liefert dir ein Umzugskostenrechner wertvolle Informationen. Wir empfehlen bezüglich der Umzugsfirmen Kosten auf Erfahrungen anderer Kunden zurückzugreifen, die den Wohnortswechsel bereits hinter sich haben.


So kannst du dir einen  Überblick darüber verschaffen, was dein Umzug ungefähr kostet. Berücksichtige aber, dass du die geschätzten Umzugskosten schließlich auf deine eigene Lebenssituation beziehen musst. Wohnst du in einem Altbau mit hohen Decken und sind die Bücherregale bis zur Decke hin gefüllt, reicht die die Wohnfläche als Berechnungsgrundlage nicht aus.

Hast du keinerlei Erfahrung mit Umzügen, dann beschaffe dir davor ein paar Kisten und teste, wie viele Bücher, CDs oder DVDs hineinpassen.

Tipps und Rabattaktionen nutzen

Von den Erfahrungen anderer Menschen profitierst du auch in Bezug auf weiterer Tipps, die zu deiner Situation passen, zum Beispiel, wenn du auf Rabatte für besondere Personengruppen hingewiesen wirst. Durch die Bewertungen anderer Personen kannst du dir eine Vorstellung über die Arbeitsweisen und Kosten der Umzugsfirmen machen und zugleich die Kosten für deinen Umzug vorab abschätzen.

Erfahrungsberichte lesen und einordnen

Die Recherche nach Informationen über Umzugskosten und Umzugsfirmen macht Sinn, kann aber leider auch in die Irre führen, da es in allen Branchen Betrüger gibt, die gefälschte Bewertungen und Berichte veröffentlichen. Achte deshalb auf die Sprache und die Art der vermittelten Rezensionen. Klingen die Informationen glaubwürdig? Werden ständig die selben Formulierungen verwendet? Welche Aspekte werden erwähnt?

Hinweis:
Auf Umzug1.de stellen wir ausschließlich Bewertungen und Erfahrungen von Kunden unserer Partner zur Verfügung, die die Umzugsfirma, die sie bewerten, nachweislich über uns beauftragt haben.

Ob du privat oder beruflich bedingt umziehst – sobald du eine eine Umzugsfirma oder Möbelspedition buchst, kannst du die Kosten für deinen Umzug komplett oder zum Teil steuerlich absetzen.

Umzugskosten als haushaltsnahe Dienstleistungen oder als außergewöhnliche Belastungen geltend machen

Ziehst aus privaten und/oder aus gesundheitlichen Gründen um, kannst du einen Teil der Kosten (20%) ebenfalls in der Steuererklärung geltend machen. Zu den haushaltsnahen Dienstleistungen zählen alle Tätigkeiten, die die Umzugsfirma oder ein Handwerker für dich durchgeführt hat.

Erfolgt dein Umzug aufgrund einer Behinderung oder Erkrankung und kannst dies gegenüber dem Finanzamt durch ein ärztliches Attest belegen, so besteht ebenso die Chance, dass du die Ausgaben angerechnet bekommst. Da diese als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden, gilt dies aber nur für Kosten, die den zumutbaren Eigenanteil überschreiten.

Umzugskosten als Werbungskosten geltend machen

Bei der Umzugskostenpauschale werden die Umzugskosten in der Regel anerkannt, wenn du

  • bisher Berufspendler warst und durch den Umzug deinen Arbeitsweg um mindestens 60 Minuten vermindern kannst;
  • den Wohnort oder die Stadt wechseln musst, weil du eine neue Arbeitsstelle antrittst;
  • versetzt wirst oder zur Ausübung deiner Tätigkeit in eine Dienstwohnung ziehen musst.

Zu den Ausgaben, die du absetzen kannst, gehören nicht allein die Umzugskosten. Auch doppelte Mietausgaben, Fahrten zu Wohnungsbesichtigungen, Maklergebühren und Miete für den Umzugswagen kannst du geltend machen. Sonstige Kosten kannst du pauschal erfassen lassen oder einzeln belegen.